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Die Bahnsteighalle war ähnlich einer Kirchenbasilika dreischiffig gestaltet. Da die Eisenproduktion in Bayern damals noch nicht entwickelt war, wurde das Hallendach schlicht und schmucklos aus Holz gebaut. Lediglich der Dachstock war als Reminiszenz an den königlichen Wunsch einer oberbayerischen Prägung mit Holzornamenten im „Schweizerhausstil“ versehen. Zur Verschönerung waren die gemauerten Stirnwände mit Weinreben berankt, die Außenanlagen mit weißblühenden Robinien und rotblühenden Kastanien bepflanzt. Ein Brunnen und ein achteckiger öffentlicher Abtrittpavillon rundeten die Außenanlagen ab. Die rechts im Hintergrund zu sehenden Gebäude gehören zum Bahnbetriebswerk, in dem Lokomotiven und Wagen abgestellt, gewartet und repariert wurden. Links im Hintergrund ist der südliche Teil des Maximiliansplatzes mit Zollgebäude und Königsdenkmal zu erkennen, dahinter die monumental gestaltete Hafeneinfahrt mit Löwenstatue und neuem Leuchtturm.