Leider können wir die Verkehrsgeschichte der Stadt Lindau und des Bodensees nicht in einem realen Museum, sondern nur virtuell auf dieser Museumswebsite zeigen. Dafür können Sie uns jeden Tag 24 Stunden ohne Eintrittsgebühr besuchen.
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Exponate Zeugen der Vergangenheit
Eine Auswahl an Exponaten aus unserer umfangreichen Sammlung sowie aus Privatsammlungen. Diese entstanden über viele Jahre hinweg durch eigene, private Initiativen und durch Spenden.
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Dampflok-Pfeife aus der Zeit der Länderbahnen.
Der Begriff Länderbahn bezieht sich auf die Zeit vor 1920. Damals waren die deutschen Eisenbahnen unter der Verwaltung der einzelnen Länder. Abgebildet ist hier die Pfeife einer preußischen Dampflok.
Messing, Höhe ca. 38 cm, auf Holzsockel.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Beschilderung der Dampflok 18 614.
Kennzeichnungen von Lokomotiven sind u.a. wichtig, um die Zuordnung zur Heimat-Betriebsstätte zu ermöglichen. Hier sehen wir die Beschilderung der bayerischen Schnellzugdampflok 18 614 mit ihren Fabrikschildern Henschel & Sohn A.G. sowie ihren letzten Heimatschildern Ulm und Lindau.
Loknummernschild aus Alu-Guss, 60 x 20 cm.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Loknummernschild 18 493.
18 493 war bei Indienststellung der Einsatzstelle München 1 zugeteilt und zuletzt in Ulm stationiert. Sie kam daher sicherlich auch an den Bodensee. Wir zeigen das original und überaus schön erhaltene Schild auf der Pufferbohle von 18 478.
Alu Guss, 60 x 20 cm, Gewicht ca. 1100 gr.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Warnschild vom Bahnübergang.
Dieses gusseiserne Warnschild stammt aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, also aus der Zeit der Länderbahnen vor ca. 1920. Es wandte sich damals also an Fußgänger, Fuhrwerke, Kutschen oder erste Autos. Ein Zeitzeuge mit Spuren der Zeit!
Guss, 49 x 39 x 1,2 cm, Gewicht ca. 9,4 kg.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Manometer einer Vierzylinder Dampflok.
Bayerische Vierzylinder Verbund Dampflokomotiven nutzten die Dampfkraft zuerst in zwei Hochdruck- und dann nochmals in zwei Niederdruckzylindern. Die Abbildung zeigt das Manometer eines Hochdruck-Schieberkastens.
Messing, Höhe ca. 36 cm.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Loknummernschild 50 177.
In Lindau waren Loks der Baureihe 50 seit ca. 1945 stationiert, eine der ersten war 50 177. Die zweizylindrige, fast 23 Meter lange und 1625 PS starke Maschine war bis zum 09.03.1969 in Lindau.
Präsentiert wird das selten schön erhaltene Schild von (Dampf-) Lokführer Aurelius Schweinberger.
Alu Guss, 60 x 20 cm, Gewicht ca. 1100 gr.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Fabrikschild 38 1665.
Die preußische Baureihe P8, spätere 38.10-40, wurde von 1906 bis 1918 von verschiedenen Lokfabriken gebaut und war in Lindau seit den 50er Jahren bis Mitte der 1960er Jahre stationiert. Eine der bis zuletzt hier eingesetzten Maschinen war 38 1665, deren Fabrikschild von BMAG, Berlin hier zu sehen ist.
Messing, 21 x 13 cm, Gewicht ca. 650 gr.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Kessel-Fabrikschild 98 877.
Die Lok 98 877 aus der bayerischen Baureihe GtL 4/4, spätere BR 98.8, wurde 1923 von der Lokfabrik Krauss & Comp. gebaut und war in Lindau von 1957 bis zum 11.10.1959 stationiert. Ihr ovales Kessel-Fabrikschild existiert auch heute noch.
Messing oval, 23 x 12 cm, Gewicht ca. 490 gr.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Kessel-Fabrikschilder der BR 98.
Die Dampflok-Baureihe 98 wurde über einen langen Zeitraum von der Lokfabrik Krauss gebaut und war auch in Lindau stationiert. Hier können wir die originalen Kesselschilder von 98 825 und 1031 zeigen. Die Zugehörigkeit des dritten Schildes konnte leider (noch) nicht verifiziert werden.
Messing und Kupfer, Durchmesser ca. 7,3 cm, Gewicht von 75 bis ca. 220 Gramm.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Zwei Geschwindigkeits-Schilder aus der Länderbahn-Zeit.
Um dem Lokpersonal die Höchstgeschwindigkeit der Lokomotive anzuzeigen waren auf jedem Führerstand gut sichtbar Schilder angebracht. Diese beiden stammen wahrscheinlich von einer bayerischen Lokalbahn-Lokomotive und einer bay. P 3/5 H, der späteren BR 38.4.
Messing, Maße 10 x 15 cm, Gewicht je ca. 500 Gramm.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow

Post nach Karlsruhe.
Post wurde seit der Erfindung der Eisenbahn mit Zügen transportiert. Die Einstellung des Bahnpostverkehrs für Briefe erfolgte jedoch im Jahr 1997. An Postwagen gab es einen Briefeinwurfschlitz für Jedermann, das Ziel des Wagens wurde mit solchen emaillierten Schildern ausgewiesen.
Emailleschild, 31,5 x 17,5 cm, Gewicht ca. 800 Gramm.
Sammlung und Foto Jürgen Wisckow
|| Über unser Museum
Als Knotenpunkt nationaler und internationaler Strecken ist Lindau der herausragende Ort in der Mobilitätsgeschichte der Bodenseeregion. Unser Verein “Eisenbahn – und Schifffahrtsmuseum Lindau (Bodensee) e.V.” will die Lindauer Verkehrsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit diesem virtuellen Museum, mit Ausstellungen, Veröffentlichungen und Zeitzeugen-Erzählungen in Erinnerung halten.
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