Beiträge zum Thema Dampfschifffahrt
...der aus Zürich stammende Tuchscherer Johann Caspar Bodmer gründete 1812 in Konstanz eine Spinn- und Webfabrik. Als er auf einer Geschäftsreise im Ärmelkanal ein Dampfboot sah, erkannte er sofort das Potential von Dampfmaschinen für Schiffsantriebe
...nach Bodmers erstem Versuch dauerte es sieben Jahre, bis das erste Dampfschiff planmäßig auf dem Bodensee Fahrt aufnahm. Der in Bordeaux niedergelassene Konsul der Vereinigten Staaten von Amerika Edward Church, der Konstanzer Fabrikant David Macaire d’Hogguer sowie der Stuttgarter Buchhändler und Verleger Johann Friedrich Freiherr von Cotta wollten die Dampfschifffahrt länderübergreifend auf dem Bodensee einführen
...zwei Tage nach Aufnahme der Kursfahrten des Wilhelm zwischen Friedrichshafen und Rorschach nahm am 3. Dezember 1824 das zweite Friedrichshafener Schiff, das zu Ehren des bayerischen Königs Max Joseph getauft worden war, erstmals Kurs nach Lindau
...in seinen wenigen Betriebsjahren zeigte Dampfschiff Max Joseph, dass Güter und Passagiere trotz aller Havarien und Ausfälle schneller und zuverlässiger als mit Lastenseglern transportiert werden konnten.
...in seinen wenigen Betriebsjahren zeigte Dampfschiff Max Joseph, dass Güter und Passagiere trotz aller Havarien und Ausfälle schneller und zuverlässiger als mit Lastenseglern transportiert werden konnten.
...die erste Geschäftshandlung der neu gegründeten Lindauer Gesellschaft war die Beschaffung eines Dampfschiffes. Da die bis dato verwendeten Holzrümpfe wegen der Vibrationen der Dampfmaschine nur wenige Jahre hielten, wollte man das Schiff mit einer Eisenschale bauen
Riesch war Kapitän aus Lindau mit einer bemerkenswert langen Dienstzeit. Als er am 22. November 1838 geboren wurde, begann das erste Lindauer Dampfboot Ludwig seine Kursfahrten auf dem Bodensee. 1852 trat Riesch als Schiffsjunge in den Dienst der Lindauer Dampfboot-Aktiengesellschaft.
...am 8. Oktober 1887 verließ das österreichische Dampfschiff Habsburg um 8.10 Uhr abends den Lindauer Hafen nach Bregenz. Wegen eines verspätet ankommenden Zuges mit Anschlussreisenden hatte sich die Abfahrtszeit verzögert. Die Nacht war sternhell und der See ruhig
Als um 1890 das Schienennetz am schweizerischen Bodenseeufer fertiggestellt war, verlagerte sich der Gütertransport zunehmend auf die Bahn. Dreizehn Jahre später war auch am deutschen Ufer eine durchgehende Schienentrasse zwischen Radolfzell und Lindau vorhanden.
Die Mannschaft eines Dampfers bestand in der Regel aus 10 Mann, dies waren der Kapitän, Steuermann und Untersteuermann, ein Kassier, zwei Matrosen und ein Schiffsjunge. Im Maschinenraum waren ein Maschinist und zwei Heizer tätig.